2009
11.02

IPTC ist ein Standard, mit dem Textinformationen in Bildern abgespeichert werden können.
Dies erleichtert sowohl eine Archivierung als auch eine kommerzielle Nutzung von Fotos.

Was bedeutet IPTC genau?
Das International Press Telecommunications Council (IPTC) veröffentlichte Ende der 70er Jahre einen international anerkannten Standard zur Textspeicherung in Bildformaten wie .jpg oder .tiff. Dazu stehen verschiedene IPTC-Felder zur Verfügung, in denen Titel des Bildes, Name des Autors, Keywords und vieles mehr eingegeben werden können. Sowohl die Erstellung als auch das Auslesen der Daten lassen sich heute bereits mit zahlreichen Bildprogrammen bewerkstelligen. Darunter sind sogar Programme, die kostenlos herunterladbar sind, beispielsweise der IPTC Viewer oder der IPTC Writer 2.0.

Worin liegen die Vorteile von IPTC?
IPTC ist systemunabhängig, das heißt der Standard kann auf verschiedenen Plattformen verwendet werden. Dies erklärt auch, dass IPTC heute weltweit verbreitet ist und sowohl im privaten als auch im geschäftlichen Bereich Anwendung findet. Selbst große Presseagenturen arbeiten mit IPTC oder selbst entwickelten, zu IPTC kompatiblen Formaten (etwa die DPA Deutsche Presseagentur).

Zudem ist IPTC sehr vielseitig nutzbar. Grundsätzlich ist nämlich IPTC auch für andere Arten von Medien nutzbar, z.B. für Texte, Videodateien, Grafiken und sogar Audiodateien. Durchgesetzt hat sich der Standard aber vor allem bei Bildformaten, insbesondere nachdem er vom professionellen Bildprogramm „Photoshop“ übernommen wurde.

Durch die standardisierten Eingabemöglichkeiten ist es möglich, das Programm umfassend im Bereich von Bilddatenbanken zu nutzen. So können an Hand von Parametern (z.B. „Autor“, „Beschreibung“ oder „Schlagwörter“) bequem umfangreiche Bilddatenbanken durchsucht werden. Die Nutzung sowie die gesamte Verwaltung und Pflege großer Bildarchive wird durch solche Metadaten erheblich vereinfacht.

Welche Parameter bietet IPTC?
Die Parameter sind in IPTC-Feldern mit einer bestimmten maximalen Menge an Zeichen festgelegt. So sind für „headline“, also den Titel des Bildes, maximal 256 Zeichen zulässig. Bei „caption“ ist die Beschreibung des Bildinhaltes einzufügen; hier sind 2000 Zeichen erlaubt. „Keywords“ (Schlagwörter) können in beliebiger Anzahl eingegeben werden, pro Begriff allerdings nur mit 64 Zeichen als Maximum.
Es gibt zahlreiche weitere Parameter, die beim IPTC-Standard verwendet werden können. Vor allem bei einer geplanten kommerziellen Nutzung von Bildern sind einige Eingabemöglichkeiten sehr sinnvoll. Mit „copyright“ können Bildrechte eingetragen werden. In das Feld „by-line“ kommt der Name des Fotografen. Über „contact“ lassen sich Kontaktmöglichkeiten wie Name oder E-Mail-Adresse eintragen, falls ein User Fragen zum Bild hat und einen Ansprechpartner sucht. Der Ersteller der IPTC-Informationen selbst kann sich im Feld „writer“ eintragen. Wer Bilder über eine Agentur vermarkten möchte, wird sich über das Feld „credit“ freuen. Hier kann der Lieferant des Bildes vermerkt werden. Dies muss nicht immer der Fotograf selbst sein.
Auch für private Anwender, die ihre Bilder nicht unbedingt kommerziell verwenden möchten, sind viele Eingabemöglichkeiten von Nutzen. Grundinformationen wie der Dateiname („object name“) oder Aufnahmedatum und –zeit („date created / „time created) sind immer eine sinnvolle Einfügung. Auch die Angabe des Aufnahmeortes sollte bei den Textinformationen nicht fehlen. Über „city“ und „sublocation“ lassen sich hierfür präzise Details eintragen.
Viele dieser Angaben sind wertvoll für die Nutzung von Bildarchiven. Sie erleichtern die Suche nach einem bestimmten Bild erheblich. Besonders sinnvoll kann in vielen Fällen das Textfeld „fixture identifier“ sein. Hier handelt es sich um die Kennzeichnung eines bestimmten Typs von Bildern. Wer beispielsweise eine Webcam hat und über viele Snapshots verfügt, kann alle diese Bilder rasch wieder finden, wenn sie als Typ „Webcam“ eingetragen wurden.

Ausblick
IPTC ist für jeden ambitionierten Fotografen empfehlenswert, der seine Bilder für sich selbst und für andere in einer allgemein anerkannten Form verfügbar machen möchte. Die weite Verbreitung des Standards vor allem im professionellen Bereich ermöglicht die Einfügung von Fotos in umfangreiche Datenbanksysteme. Bei sorgfältiger Einpflege der IPTC Informationen ist eine rasche Verfügbarkeit der Fotos gewährleistet.
Zurzeit ist IPTC mit der Normempfehlung Revision 5 versehen. Sie ermöglicht eine Reihe verbesserter und zusätzlicher Darstellungen im Textbereich.
In Zukunft wird möglicherweise das so genannte XMP-Format an Bedeutung gewinnen. XMP (Extensible Metadate Platform) ermöglicht es nämlich, Metadaten in Binärdaten einzubetten. Somit können auch IPTC Daten auf einheitliche Weise in Bilddateien integriert werden.

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2009
09.29

Infrarotfotografie

Die Infrarotfotografie bildet Objekte im für das menschliche Auge nicht sichtbaren Infrarotspektrum ab, was zu völlig anderen Ergebnissen führt als die Fotografie im sichtbaren Licht. Infrarotfotografie kann in klassischer Form mit speziellen Filmen oder in digitaler Form mit digitalen Kameras betrieben werden.

Grundlagen
IMG_0085Infrarotstrahlung schließt sich im langwelligen Bereich an das sichtbare Spektrum des Lichts an. Das Auge kann Licht im Wellenlängenbereich zwischen 380 und 780 Nanometern wahrnehmen, die Infrarotstrahlung erstreckt sich in einem Wellenlängenbereich zwischen 780 und 1400 Nanometern. Die Infrarotfotografie ist nicht zu verwechseln mit der Thermofotografie, die mit Spezialkameras Wellenlängen ab 10.000 Nanometern ablichtet.

Effekte der Infrarotstrahlung auf Fotografien
Infrarotstrahlung wird von Materialien unterschiedlich stark reflektiert, die im Infrarotbereich zudem andere Reflexionseigenschaften zeigen als im sichtbaren Licht. Je mehr Infrarotlicht reflektiert wird, desto heller erscheint das Objekt auf der Fotografie. Chlorophyll in Pflanzenblättern reflektiert Infrarotstrahlung überdurchschnittlich gut, so dass grüne Blätter auf Fotos sehr hell erscheinen (Wood Effekt). Infrarotstrahlung wird durch Dunst und Luftverschmutzung weniger stark gestreut als das Licht im sichtbaren Spektrum. Landschaftsaufnahmen werden dadurch klarer und schärfer abgebildet. Der Himmel ist auf Infrarotaufnahmen sehr dunkel und klar und bildet einen guten Kontrast zu den klaren, hellen Wolken. Auch Wasserflächen erscheinen dunkel, wenn das Wasser nicht aufgewühlt ist. Bei Personenaufnahmen erscheint die Haut hell und porzellanartig.

Wahl der Kamera
Bei analogen Kameras sollte darauf geachtet werden, dass sie aus einem Metallgehäuse und Metallverschluss bestehen, damit der Film nicht schon vor der eigentlichen Aufnahme ungewollterweise belichtet wird. Aus diesem Grund sollten die kostenintensiven Infrarotfilme nur bei absoluter Dunkelheit eingelegt und entwickelt sowie kühl aufbewahrt werden. Ungeeignet sind auch Kameras, die zur Steuerung des Filmtransports Infrarotleuchtdioden verwenden, da auch dies den Film belichten kann.

17146653Die Aufnahmechips digitaler Kameras sind für Infrarotlicht empfindlich. Um Unschärfen und Störungen bei Abbildungen im sichtbaren Licht zu verhindern, werden die Kameras werksseitig mit einem Sperrfilter für Infrarotlicht ausgestattet, der normalerweise nicht entfernbar ist. Für gelegentliche Infrarotfotografie sollte das Restlicht dieses Bereichs unter Einsatz eines Stativs und entsprechenden Filters ausreichend sein. Ob die Kamera für Infrarotaufnahmen geeignet ist, lässt sich mit dem Fernbedienungstest einfach herausfinden. Dazu wird eine Fernbedienung auf das Objektiv der Kamera gerichtet und dauerhaft ein Knopf betätigt. Die Leuchtdiode der Fernbedienung sollte als blauer oder violetter Punkt auf dem Display oder einer Fotografie erkennbar sein. Ist dies der Fall, ist die Kamera für Infrarotaufnahmen geeignet. Allerdings erscheint das Sucherbild bei Verwendung eines Infrarotsperrfilters und eines Infrarotfilters schwarz. Für Infrarotaufnahmen ist ein manueller Weißabgleich mit aufgeschraubtem Infrarotfilter erforderlich.

Umbau einer digitalen Kamera
Wenn die Leuchtdiode nicht zu erkennen ist, dann ist die Kamera nicht für Infrarotaufnahmen geeignet. In diesem Fall wäre ein Umbau notwendig, der es ermöglicht, den Infrarotsperrfilter herausnehmen zu können. Solch ein Umbau beeinträchtigt die Garantie- und Gewährleistungsansprüche auf die Kamera. Er kann entweder selbst oder von einem spezialisierten Anbieter vorgenommen werden. Für einen Umbau gibt es mehrere Möglichkeiten. Zum einen kann der Infrarotsperrfilter entfernt und durch eine Glasscheibe ersetzt werden, so dass die Kamera für Infrarotaufnahmen, UV-Aufnahmen und Aufnahmen im sichtbaren Licht geeignet ist. Dies ermöglicht, unter Verwendung geeigneter Filter, den Einsatz auch als Astro- und UV-Kamera. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, den Infrarotsperrfilter durch einen Infrarotfilter zu ersetzten, so dass mit der Kamera ausschließlich Infrarotaufnahmen möglich sind. Bei diesem Umbau können verschiedene Infrarotfilter eingesetzt werden. Ein Allroundfilter ermöglicht die Erstellung von farblichen und SW-Infrarotaufnahmen. Mit einem farbverstärkenden Filter sind SW-Infrarotaufnahmen nur noch mit geringeren Kontrasten, aber stärkeren Farben möglich. Filter für reine SW-Aufnahmen verstärken die Kontraste, farbige Aufnahmen sind allerdings nicht mehr möglich. Der Umbau einer Kamera hat den Vorteil, dass keine zusätzlichen Objektivfilter mehr notwendig sind, das Sucherbild hell ist und keine objektivbedingten hellen Flecken mehr auf den Bildern erscheinen. Allerdings ist die Kamera dann nur noch für Infrarotaufnahmen geeignet und auf einen bestimmten Filter festgelegt. Die Kamera muss sich zudem für die gewünschte Umbauvariante eignen. Der professionelle Umbau ist kostenintensiv.

Infrarotfilter
Für die Infrarotfotografie ist der Einsatz spezieller Filter notwendig, die das sichtbare Licht blockieren und nur das Infrarotlicht durchlassen. Dafür eignen sich Tiefrote- und Schwarzfilter, die je nach Abstufung fast kein oder kein sichtbares Licht mehr passieren lassen. Der Nebeneffekt von Schwarzfiltern ist, dass auch das Bild durch den Sucher schwarz ist. Die Erstellung von Aufnahmen sollte mit Stativ erfolgen, auf das die Kamera montiert wird. Anschließend wird der Bildausschnitt gewählt und erst dann der Infrarotfilter angebracht.
Die kostenintensiven Einschraubfilter werden aus Spezialglas mit einer Mehrschichtvergütung von Herstellern wie beispielsweise Hoya, B+W und Heliopan in unterschiedlichen Durchmessern angeboten. Bei der Verwendung mehrerer Objektive sollte ein Schraubfilter für das Objektiv mit dem größten Durchmesser erworben werden. Dieser kann dann für kleinere Objektive über Reduzierringe angepasst oder bei Verwendung eines Stativs einfach vor das Objektiv gehalten werden. Kostengünstiger aber weniger haltbar und kratzfest sind Steckfilter aus Kunststoff oder Filterfolien. Welcher Infrarotfilter geeignet ist, hängt zudem von der Technikkombination aus Kamera und Objektiv ab.

17146578Objektivwahl
Grundsätzlich sind alle Objektive geeignet, an denen sich ein Schraubfilter befestigen oder ein anderer Filter verwenden lässt. Empfehlenswert sind leichte Weitwinkelobjektive, da sich die Infrarotfotografie besonders für Landschaftsaufnahmen empfiehlt. Da Objektive für Aufnahmen im sichtbaren Licht ausgelegt sind, müssen Einstellungen wie Entfernung und Schärfe manuell korrigiert werden, um gute Ergebnisse zu erhalten. Eine Entfernungsskala ist hilfreich, ist diese nicht vorhanden, sollte die Korrektur in Richtung einer höheren Entfernung erfolgen. Bei einigen Objektiven kann es auf der Abbildung aufgrund der Vergütung des Objektivs zu einem hellen Fleck (Hotspot) kommen.

Tipps für die Infrarotfotografie
Gute Fotografien im Infrarotbereich basieren auf einer ausgewogenen Komposition aus Hell-Dunkel Kontrasten, da viele Infrarotaufnahmen eigentlich nur Schwarz-Weiß-Bilder sind.
Die optimale Zeit für Bilder mit Wood-Effekt ist der Mai, da das frische Blattgrün fast reinweiß auf den Aufnahmen erstrahlt. Bilder mit Mischungen aus Wood-Effekt und klassischer SW-Fotografie können aufgrund der Lichtverhältnisse sehr gut im späten April und frühen Mai erzielt werden. Da die Infrarotfotografie auf langwelligem, rotem Licht basiert, ist die richtige Tageszeit entscheidend. Geeignet sind der frühe Morgen oder der späte Nachmittag für einen guten Wood-Effekt, der gestalterisch sehr dominant ist. Himmel kann je nach Sonnenstand grau bis fast schwarz erscheinen. Wolken sind klarer als im sichtbaren Licht erkennbar und damit auch ein wichtigeres Gestaltungselement. Portraitaufnahmen stellen eine besondere Herausforderung dar. Gewohnte Elemente wie Lippen können je nach Lichtwinkel aufgrund der roten Farbe fast weiß erscheinen.

IMG_0085Gestaltungsmöglichkeiten bietet auch die Ausrichtung der Kamera in Relation zur Sonne, da das direkt einfallende Sonnenlicht weniger Infrarotanteil aufweist als das reflektierte. Eigentlich weiße Flächen wie Blattwerk können so Farbvariationen von dunklem Grau bis weiß aufweisen. Die von Infrarotaufnahmen ausgehende Faszination basiert auch auf einer fast unwirklichen Schärfe dieser Aufnahmen. Kleine, für das Auge nicht wahrnehmbare Details von Bäumen oder spiegelnden Wasseroberflächen sind auf Infrarotaufnahmen voller Kontraste und Durchzeichnung. Auch Landschaftsaufnahmen an Tagen mit normaler Fernsicht erscheinen sehr klar, scharf und detailreich bis in die Ferne.
Der Nachbearbeitung von Infrarotaufnahmen kommt eine zentrale Bedeutung zu, da die Kameraeinstellungen meist nicht so vorgenommen werden können, dass optimale Ergebnisse erzielt werden. Für SW-Aufnahmen genügt meist eine Tonwert- und Sättigungskorrektur mithilfe eines Bildbearbeitungsprogrammes. Auch farbliche Infrarotaufnahmen sind bei einem guten Weißabgleich und mit einem schwachen Infrarotfilter möglich. Mithilfe eines Bildbearbeitungsprogrammes wird ein Kanaltausch zwischen rot und blau vorgenommen und anschließend der Tonwert und die Sättigung angepasst. Eine andere Möglichkeit ist das Übereinanderlegen von Ebenen mit einer normalen Aufnahme im sichtbaren Licht und der anschließenden Anpassung verschiedener Parameter.

Optik Makario

Optik Makario

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2009
09.04

Ständig verbessert sich das Equipment, die Hardware, die Cameras für den Fotografen von heute oder morgen. Einsteigermodelle an Spiegelreflexcameras sind immer günstiger zu haben, das Hobby Fotografie breitet sich immer mehr aus und immer mehr Menschen gehen mit ihrer Camera auf die Jagd nach dem besten Foto, welches sie je gemacht haben.

Aber nicht nur die Fotografie an sich lädt ein zu noch nicht entdeckten Sphären, auch in Sachen Anwendertechnik tut sich allerhand auf dem Markt und das Thema “Bildbearbeitung” war noch nie so wichtig wie jetzt. Eine relative neue Art und Weise, Bilder zu bearbeiten, ist das High Dynamic Range (HDR) – Methode. Diese fasziniert sogleich jeden, der gesehen hat, was der Unterschied zu “normalen” Fotos ist. HDR bedeutet übersetzt „Bild mit hohem Dynamikumfang“ und verleiht dem Bild einen enormen lebhaften Ausdruck.

Was bedeutet HDR?

Fotografie bedeutet, den Moment und die Umgebung so realitätsnah wie möglich festzuhalten. Das ist das Ziel aller Fotografen, egal ob Hobbyfotograf, der seine Bilder in der Familie oder bei Wettbewerben präsentiert oder beim Profi, der Aufträge abwickeln muss und für Zeitschriften und Kampagnen fotografiert. An die Sehkraft eines menschlichen Auges reicht die Leistung einer Camera, bzw. deren Sensor nicht heran, so kann der Mensch noch ein vielfaches mehr wahrnehmen, als man auf einem Foto zu sehen bekommt. Mit der High Dynamic Range (HDR) wurde eine Technologie entwickelt, die es möglich macht, ein Bild mit Kontrast, Farben und Details auszustatten, wie das menschliche Auge es sehen würde. Für die Fotowelt ist dies ein unglaublicher Schritt nach vorne, denn noch nie war man der Wirklichkeit so nah. HDR ist auch für die Medizin ein großer Fortschritt und die Entwicklungsarbeit in diesem Bereich geht mit großen Schritten voran.

Wie erlangt man HDR-Bilder?

Für HDR-Bilder benötigt man Spezialkameras oder aber man stellt sie künstlich als 3D-Computergrafiken her. Eine weitere Möglichkeit ist, sie aus einer Belichtungsreihe von LDR-Bildern herzustellen. Dies alles sind kostspielige Varianten, nur für Profis geeignet und von Profis zu verwenden…. es gibt aber die LÖSUNG:

Photomatix Pro

Mit dieser HDR-Software erhalten Sie eine Lösung, faszinierende Fotos im HDR-Format zu schaffen. Gerade im Bereich Portrait-, Panorama-, Architekturfotografie, Innenaufnahmen, Abend- und NachtaufnahmenNacht- und Innenaufnahmen oder individuelle Lichtkompositionen, die Bilder erscheinen so kontrastreich und dynamisch wie noch nie zuvor und alles lässt sich anwenderfreundlich umsetzen, so dass Fotografen auf der ganzen Welt von Photomatix Pro begeistert sind. Es lassen sich einzigartige Ergebnisse erzielen und das auf ganz einfachem Weg.

Anwendung:

Photomatix Pro wurde nachhaltig verbessert und die Arbeitsvorgänge optimal aufeinander abgestimmt. Die meisten der heutigen Digitalcameras verügen über das Feature automatische Belichtungsreihen. Mit diesem Menüpunkt erzeugen Sie unterschiedlich belichtete Bilder, welche mit Hilfe von Photomatix Pro übereinandergelegt und zu einem einzigen Bild zusammen gefügt werden. Dieses Bild ist das Endergebnis von allen und enorm kontraststark und dynamisch.

Der Weg zu diesem Bild ist absolut anwenderfreundlich und einfach. Mit Photomatix Pro ist es möglich, Vorher- Nachherergebnisse zu vergleichen. Automatisches Exposure Blending und die Stapelverarbeitung sparen zudem wertvolle Zeit. Die Bearbeitung ist limitfrei, denn die Mittelwertberechnung von Photomatix Pro verrechnet beliebig viele Aufnahmen miteinander =Image Stacking, Bildrauschen wird hierdurch vermindert und man erhält knackige Fotos.

Photomatix Pro Tone Mapping kann flaue Aufnahmen, die z. B. bei weniger guten Lichtverhältnissen oder bewölktem Himmel gemacht wurden, aufpeppen und atemberaubende Effekte erschaffen, die den Betrachter zum Staunen bringen. So wirkt ein z. B. vorher langeweiliger grau in grau fotografierter Himmel mit der Umwandlung in ein HDR-Bild bedrohlich oder beeindruckend. Ganz Ansichtssache des Betrachters.

Photomatix Pro Update 3.1

Diese neue Version ist gerade auf dem Markt erschienen. Durch das neue Update können die Details in Licht und Schatten noch präziser dargestellt und hervorgehoben werden. Das Menü wurde verfeinert und Arbeitsschritte in einer Shortcut-Leiste zusammengefasst, die das Bedienen noch mehr erleichtern. Die Benutzeroberfläche wurde zudem überarbeitet und perfektioniert.

Für Fotografen, die mit dem RAW-Format arbeiten, ist diese Software auch sehr interessant, denn es ist in der Lage, RAW-Daten direkt aus der Kamera zu verarbeiten. Normalerweise benötigt man hierfür einen RAW-Konverter.

Systemvoraussetzungen für Photomatix Pro

Photomatix Pro ist kompatibel mit Mac OS X und Windows 98/Me/2000/XP/Vista. Eine Tone Mapping-Methode ist auch als Plug-In für Photoshop CS2 / CS3 /CS4 erhältlich. Eine Lizenz für Photomatix Pro kostet 70,00 Euro.

Es lässt sich viel lesen in Fachzeitschriften, Internet, Foren oder Büchern. Die meisten Menschen sind beim Betrachten von HDR-Bildern schlichtweg beeindruckt und möchten auch dieser Art von Fotografie nachgehen. Gerade Nachtaufnahmen oder Architektur- und Industriebilder erscheinen als wahre Kunstwerke, man schaut sich die Bilder lange an, denn es gibt viel zu entdecken.

Mit Photomatix Pro kommen Sie ganz einfach ans Ziel. Zur Software ist ein Benutzerhandbuch erhältlich. Die Arbeitsschritte und die Benutzeroberfläche sind jedoch so bedienerfreundlich angelegt und modernisiert, dass man sich nicht lange mit der Theorie auseinandersetzen muss, denn dies ist das klar definierte Ziel von Photomatix Pro – ein schnelles und unkompliziertes Arbeiten mit der Software.

Eine absolute Bereicherung in der Fotowelt.

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