09.04
Ständig verbessert sich das Equipment, die Hardware, die Cameras für den Fotografen von heute oder morgen. Einsteigermodelle an Spiegelreflexcameras sind immer günstiger zu haben, das Hobby Fotografie breitet sich immer mehr aus und immer mehr Menschen gehen mit ihrer Camera auf die Jagd nach dem besten Foto, welches sie je gemacht haben.
Aber nicht nur die Fotografie an sich lädt ein zu noch nicht entdeckten Sphären, auch in Sachen Anwendertechnik tut sich allerhand auf dem Markt und das Thema “Bildbearbeitung” war noch nie so wichtig wie jetzt. Eine relative neue Art und Weise, Bilder zu bearbeiten, ist das High Dynamic Range (HDR) – Methode. Diese fasziniert sogleich jeden, der gesehen hat, was der Unterschied zu “normalen” Fotos ist. HDR bedeutet übersetzt „Bild mit hohem Dynamikumfang“ und verleiht dem Bild einen enormen lebhaften Ausdruck.
Was bedeutet HDR?
Fotografie bedeutet, den Moment und die Umgebung so realitätsnah wie möglich festzuhalten. Das ist das Ziel aller Fotografen, egal ob Hobbyfotograf, der seine Bilder in der Familie oder bei Wettbewerben präsentiert oder beim Profi, der Aufträge abwickeln muss und für Zeitschriften und Kampagnen fotografiert. An die Sehkraft eines menschlichen Auges reicht die Leistung einer Camera, bzw. deren Sensor nicht heran, so kann der Mensch noch ein vielfaches mehr wahrnehmen, als man auf einem Foto zu sehen bekommt. Mit der High Dynamic Range (HDR) wurde eine Technologie entwickelt, die es möglich macht, ein Bild mit Kontrast, Farben und Details auszustatten, wie das menschliche Auge es sehen würde. Für die Fotowelt ist dies ein unglaublicher Schritt nach vorne, denn noch nie war man der Wirklichkeit so nah. HDR ist auch für die Medizin ein großer Fortschritt und die Entwicklungsarbeit in diesem Bereich geht mit großen Schritten voran.
Wie erlangt man HDR-Bilder?
Für HDR-Bilder benötigt man Spezialkameras oder aber man stellt sie künstlich als 3D-Computergrafiken her. Eine weitere Möglichkeit ist, sie aus einer Belichtungsreihe von LDR-Bildern herzustellen. Dies alles sind kostspielige Varianten, nur für Profis geeignet und von Profis zu verwenden…. es gibt aber die LÖSUNG:
Photomatix Pro
Mit dieser HDR-Software erhalten Sie eine Lösung, faszinierende Fotos im HDR-Format zu schaffen. Gerade im Bereich Portrait-, Panorama-, Architekturfotografie, Innenaufnahmen, Abend- und NachtaufnahmenNacht- und Innenaufnahmen oder individuelle Lichtkompositionen, die Bilder erscheinen so kontrastreich und dynamisch wie noch nie zuvor und alles lässt sich anwenderfreundlich umsetzen, so dass Fotografen auf der ganzen Welt von Photomatix Pro begeistert sind. Es lassen sich einzigartige Ergebnisse erzielen und das auf ganz einfachem Weg.
Anwendung:
Photomatix Pro wurde nachhaltig verbessert und die Arbeitsvorgänge optimal aufeinander abgestimmt. Die meisten der heutigen Digitalcameras verügen über das Feature automatische Belichtungsreihen. Mit diesem Menüpunkt erzeugen Sie unterschiedlich belichtete Bilder, welche mit Hilfe von Photomatix Pro übereinandergelegt und zu einem einzigen Bild zusammen gefügt werden. Dieses Bild ist das Endergebnis von allen und enorm kontraststark und dynamisch.
Der Weg zu diesem Bild ist absolut anwenderfreundlich und einfach. Mit Photomatix Pro ist es möglich, Vorher- Nachherergebnisse zu vergleichen. Automatisches Exposure Blending und die Stapelverarbeitung sparen zudem wertvolle Zeit. Die Bearbeitung ist limitfrei, denn die Mittelwertberechnung von Photomatix Pro verrechnet beliebig viele Aufnahmen miteinander =Image Stacking, Bildrauschen wird hierdurch vermindert und man erhält knackige Fotos.
Photomatix Pro Tone Mapping kann flaue Aufnahmen, die z. B. bei weniger guten Lichtverhältnissen oder bewölktem Himmel gemacht wurden, aufpeppen und atemberaubende Effekte erschaffen, die den Betrachter zum Staunen bringen. So wirkt ein z. B. vorher langeweiliger grau in grau fotografierter Himmel mit der Umwandlung in ein HDR-Bild bedrohlich oder beeindruckend. Ganz Ansichtssache des Betrachters.
Photomatix Pro Update 3.1
Diese neue Version ist gerade auf dem Markt erschienen. Durch das neue Update können die Details in Licht und Schatten noch präziser dargestellt und hervorgehoben werden. Das Menü wurde verfeinert und Arbeitsschritte in einer Shortcut-Leiste zusammengefasst, die das Bedienen noch mehr erleichtern. Die Benutzeroberfläche wurde zudem überarbeitet und perfektioniert.
Für Fotografen, die mit dem RAW-Format arbeiten, ist diese Software auch sehr interessant, denn es ist in der Lage, RAW-Daten direkt aus der Kamera zu verarbeiten. Normalerweise benötigt man hierfür einen RAW-Konverter.
Systemvoraussetzungen für Photomatix Pro
Photomatix Pro ist kompatibel mit Mac OS X und Windows 98/Me/2000/XP/Vista. Eine Tone Mapping-Methode ist auch als Plug-In für Photoshop CS2 / CS3 /CS4 erhältlich. Eine Lizenz für Photomatix Pro kostet 70,00 Euro.
Es lässt sich viel lesen in Fachzeitschriften, Internet, Foren oder Büchern. Die meisten Menschen sind beim Betrachten von HDR-Bildern schlichtweg beeindruckt und möchten auch dieser Art von Fotografie nachgehen. Gerade Nachtaufnahmen oder Architektur- und Industriebilder erscheinen als wahre Kunstwerke, man schaut sich die Bilder lange an, denn es gibt viel zu entdecken.
Mit Photomatix Pro kommen Sie ganz einfach ans Ziel. Zur Software ist ein Benutzerhandbuch erhältlich. Die Arbeitsschritte und die Benutzeroberfläche sind jedoch so bedienerfreundlich angelegt und modernisiert, dass man sich nicht lange mit der Theorie auseinandersetzen muss, denn dies ist das klar definierte Ziel von Photomatix Pro – ein schnelles und unkompliziertes Arbeiten mit der Software.
Eine absolute Bereicherung in der Fotowelt.

