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	<title>Worldwide Photoscene Blog &#187; Community</title>
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	<description>Online-Plattform</description>
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		<title>Gehen Sie eigentlich noch ins Internet oder sind Sie schon anonym?</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 09:03:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Community]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Märchen vom User auf der Linse Es war einmal ein ganz normaler User, der für sein Leben gern fotografierte. Jetzt wollte er mit seinen Fotos aber nicht bis zum Rest seines Lebens alleine bleiben, sondern sie mit möglichst vielen Menschen teilen. Also wurde er, wie es zu der Zeit üblich war, Mitglied in einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Märchen vom User auf der Linse</p>
<p>Es war einmal ein ganz normaler User, der für sein Leben gern fotografierte. Jetzt wollte er mit seinen Fotos aber nicht bis zum Rest seines Lebens alleine bleiben, sondern sie mit möglichst vielen Menschen teilen. Also wurde er, wie es zu der Zeit üblich war, Mitglied in einer Foto-Community namens worldwide-photoscene.de. Und da stellte er nun seine schönsten Fotos aus und ging schlafen. Er legte sich bequem auf seinen großen Stapel Fotos und hoffte von Erfolg und Lob zu träumen. Als er aber morgens erwachte, hatte er am ganzen Körper große Schmerzen, denn er hatte gar nichts Schönes geträumt, sondern nur beängstigende und schlechte Träume gehabt. Den ganzen Tag gingen ihm die Begriffe Datenschutz, Anonymität, großer Bruder und Google durch den Kopf und er konnte gar nicht glücklich sein. Was war geschehen?</p>
<p>Eine wahre Geschichte: unterschiedliche User der worldwide photoscene.de, die sich ganz normal registriert haben und ihre Fotos der Community vorstellen sind plötzlich entsetzt, weil sie bei „GOOGLE“ gefunden werden. Höre ich richtig? Andere sind jetzt plötzlich verantwortlich, weil sie selber sich freiwillig im Portal eingetragen und mit Profil nach außen gezeigt haben? Das ist ungefähr genauso einleuchtend, wie erst in die Schule gehen und dann nach dem ersten Jahr auf den Lehrer böse zu sein, weil man jetzt die bösen Nachrichten in der Zeitung lesen kann …<br />
… oder: nehmen wir mal an, die eigenen Eltern müssten uns erst fragen, bevor wir geboren werden können – die Menschheit wäre längst ausgestorben …</p>
<p>Tatsache ist: dass einige User sogar mit dem Anwalt drohen, damit ALLES im Internet von Ihnen entfernt wird und der Webmaster soll das jetzt bitteschön tun. Bitte gut aufpassen: Es ist nicht möglich! Immer wenn wir im Internet aktiv werden, hinterlassen wir Spuren, die nicht mehr einfach zu tilgen sind. Sie können sich vordergründig löschen lassen, Ihren Account im Portal aufgeben oder sogar mit dem Anwalt drohen, es ändert nichts daran, dass Sie zuerst selber aktiv waren – sprich: also der Verursacher Ihrer eigenen Spuren sind und auch für den Rest Ihres Lebens bleiben werden. So einfach ist das – auch wenn Sie das möglicherweise bisher nicht so verstanden haben. </p>
<p>Deswegen also diese drastische Erklärung – damit Sie sehen, dass niemand daran interessiert ist, Sie in die Pfanne zu hauen, wie man so schön sagt, sondern dass Ihnen ja dadurch sogar die Möglichkeit zur Vermarktung und zur größeren Aufmerksamkeit gegeben wird. Denn das ist eine der großen Möglichkeiten unserer Zeit: gefunden werden und nicht selber ständig suchen müssen. Alle Marketing-Maßnahmen, die so mit Hilfe des Internets erfolgen, können enorm effektiv sein und Leute zu Ihnen bringen, die Sie nie im Leben kennenlernen würden. Sie wollen Ihre Fotos ja zeigen, sonst würden Sie ja nicht von sich aus aktiv werden, oder? </p>
<p>Aber da ist noch die Sache mit dem Datenschutz, mit den Adressen, mit der Angst vor Übergriffen, stimmt‘s? Machen Sie sich da nur nicht zu viele Gedanken, Sie sind ohnehin schon total vernetzt, Sie sehen das nur nicht. Politik, Wirtschaft, Behörden und viele anderer haben Ihre Daten schon lange erfasst und arbeiten damit, da sind die paar Aktivitäten in der Foto-Community nicht einmal eine homöopathische Dosis. Jetzt sagen Sie bitte nicht: Ich bin der Kunde, ich will bestimmen. Das ist eine reine Illusion, allenfalls eine Konstruktion des Gehirns, das versucht, Ihnen die Begleitumstände des Lebens so angenehm wie möglich erscheinen zu lassen. Im Grunde wollen Sie nämlich ALLES, aber NICHTS dafür geben.</p>
<p>Gibt es sie die Eierlegende Wollmilchsau? Wenn der „gesunde Menschenverstand“ auf Wunschdenken stößt, das allen Erfahrungen widerspricht, haben wir es mit einer nichtlösbaren Situation zu tun, die wir erst ändern können, wenn wir nicht versuchen, alles auf einmal zu bekommen. Dazu gehört auch jede Darstellung im Internet, von der wir hoffen, dass sie keinerlei Spuren hinterlässt. Moderne Datentechnik ist komplex und perfide, es gibt nur eine einzige Möglichkeit langfristig nicht bei Google und Co. zu erscheinen: KEINE Aktivität! Aber dann müssen Sie Ihre Fotos eben aus der digitalen Welt weglassen und ganz normale Fotoausstellungen bei Ihnen in der Gemeinde oder in einer kleinen Galerie veranstalten. Nur auch das wird Sie nicht vor dem Internet schützen, irgendjemand stellt Sie garantiert in den lokalen Online-Veranstaltungskalender ein – mit vollem Namen und Ihrer aktuellen Kurzbiographie. Ruhig bleiben und das Atmen nicht vergessen. Punkt.</p>
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		<title>Trash culture auf dem Vormarsch – die Substyle Community präsentiert sich im Web</title>
		<link>http://www.dasandereblog.de/2010/04/trash-culture-auf-dem-vormarsch-%e2%80%93-die-substyle-community-prasentiert-sich-im-web/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 07:07:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Community]]></category>

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		<description><![CDATA[Fast könnte man sagen, das Chaos nimmt seinen Lauf. Schaut man sich die Bedeutung des Begriffs Trash culture an, erfährt man zunächst, dass es sich um eine Art neuer Aspekte in der modernen Kultur in den USA und Großbritannien, die auf Richard K. Simmons zurückgeht. Dieser vertritt die These, dass die Gesellschaft durch die moderne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fast könnte man sagen, das Chaos nimmt seinen Lauf. Schaut man sich die Bedeutung des Begriffs Trash culture an, erfährt man zunächst, dass es sich um eine Art neuer Aspekte in der modernen Kultur in den USA und Großbritannien, die auf Richard K. Simmons zurückgeht. Dieser vertritt die These, dass die Gesellschaft durch die moderne Kultur und ihre teilweise absonderlichen Darstellungsformen dem intellektuellen Untergang geweiht sei.</p>
<p>Trashculture.net beweist und widerlegt diese These gleichzeitig und das ist auch das faszinierende an dieser Community. Schon auf der Eingangsseite bekommt man den Eindruck, das Chaos springe den Besucher an. Alles, was in unserer Gesellschaft als kulturell minderwertig bezeichnet wird, scheint hier angepriesen. Alkoholexzesse, Tanzen auf den Tischen, Rauchen, laute Rockmusik und ohrenbetäubender Lärm scheint dazuzugehören. Und doch, man sollte zwischen den Zeilen lesen, wenn man Trashculture.net wirklich verstehen will.</p>
<p><a href="http://www.trash-culture.net"><img src="http://www.dasandereblog.de/wp-content/trashbanner.jpg" alt="trashbanner" title="trashbanner" width="500" height="400" class="aligncenter size-full wp-image-53" /></a></p>
<p>Wir leben in einer Welt, in der soziale Netzwerke immer mehr an Bedeutung gewinnen. Aber sind die bekannten Portale wirklich das Non-Plus-Ultra für Menschen, die anders sind als die breite Masse und dass auch in ihrer Community ausdrücken wollen? Und ist Anders sein denn von vornherein verwerflich?</p>
<p>Diese Frage muss man ganz klar mit „NEIN“ beantworten. Trashculture.net bietet eine Plattform, die dem entgegenwirkt, was viele in der heutigen Zeit befürchten: der Vereinsamung und Anonymisierung des Menschen. Bei Trashculture.net lernt man andere Menschen kennen (und zwar in der wahrsten Bedeutung des Wortes, Menschen, die anders sind) und erweitert damit automatisch seinen Horizont.</p>
<p>Trashculture.net ist unkompliziert, Konventionen und Regeln sind hier nicht unbedingt gefragt. Aber wer Mitglied dieser Community ist, ist ständig auf dem Laufenden, was in den Szenebars und -treffs abgeht, egal in welcher Stadt. Und das macht es auch sehr leicht, neue Leute kennenzulernen. Verabredungen über die Community, um sich dann in einer Bar mit Gleichgesinnten zu treffen, auch wenn sie eigentlich völlig Fremde sind, dass könnte eine ganz neue Form der Freizeitgestaltung bedeuten.</p>
<p>Trashculture.net ist ungewöhnlich, fremd, neuartig und macht neugierig darauf, wen man dort treffen und was man dort erleben kann. Ein Besuch auf der gerade im Entstehen begriffenen Website, ein Ausflug in das Forum und ein Blick auf die Bildergalerie zeigt, hier sind eigentlich ganz „normale“ Menschen am Werk. Kreative Köpfe, die sich nicht unbedingt einer bestimmten Norm unterwerfen lassen wollen. Deshalb wird sich aus der Trash culture Bewegung möglicherweise mithilfe von Trashculture.net der größte, jemals dagewesene Szene-Treff entwickeln und eine ganz neue Generation von sozialem Netzwerk aufbauen.</p>
<p>Dabei ist auch und vor allem natürlich das Mitwirken der einzelnen Mitglieder der Community gefragt und hier bedienen sich die Website-Gestalter der ganz normalen Instrumente, wenn auch der optische erste Eindruck der Seite verwirrend andersartig zu sein scheint. Sie erwarten Ideen und Vorschläge, richten ein Forum ein und sprechen bei all dem eine Sprache, die offen, einfach und einladend klingt. </p>
<p>Die Szene unter einen Hut bringen, dass ist der Anspruch, den die Macher von trashculture.net an sich selbst stellen. Man mag diese Subkultur mögen oder nicht, es wird auf jeden Fall spannend sein, zu beobachten, wie sich diese Community entwickelt und ob sich die Vorstellungen in die Tat umsetzen lassen. Die Zeit ist reif für Veränderungen und der Versuch, diese mit trashculture.net zu erreichen, ist allemal besser, als wieder in die Antriebslosigkeit der „Null-Bock-Generation“ zu verfallen.<br />
Auf jeden Fall wird es sich lohnen, Trashculture.net im Auge zu behalten. Immer mal wieder reinschauen, die Entwicklung verfolgen und ein Teil dieser neuen Form von Subkultur zu werden verspricht, dem Alltag ein wenig von seiner Gleichförmigkeit und Langeweile zu nehmen. </p>
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